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Eine Gewähr kann nicht übernommen werden, im Zweifelsfalle fragen Sie bitte einen Fachmann. Strom ohne NabelschnurFehlt die Landstromversorgung über mehrere Tage, dann wir es für Komfortmenschen, Biertrinker und Computerfreaks schwierig. Auf Yachten über 14 Meter soll hier nicht näher eingegangen werden, denn irgendwo fängt der Bereich an, in dem sich ein sparsamer und leistungsstarker, fest eingebauter und gekapselter Dieselgenerator lohnt. SolarstromExtrem umweltfreundlich und teuer. In unseren heimatlichen Breiten eher unlohnend, die durchschnittliche Sonnenscheindauer ist ganz einfach zu gering, der Wirkungsgrad stark von einer optimalen Ausrichtung der Paneels abhängig. Wollen Sie ständig darauf aufpassen? Ein kleines Panel nützt aber in jedem Falle für die Erhaltungsladung (Bleibatterien möchten gerne voll geladen sein, sonst altern - pardon - verschleißen sie schneller) oder für den Betrieb einer kleinen Belüftungsanlage bei Abwesenheit. Hier werden wir demnächst mal was ausprobieren und berichten. Die nutzbare Decksfläche ist in der Regel recht gering, außer die Hersteller würden die Paneele werksseitig einbauen. Eine nette Idee, die bisher noch niemand aufgenommen hat. Der erste Serienhersteller von Yachten der diese Idee aufgreift, möge dafür bitte einen angemessenen Betrag nicht an uns, sondern an die DGzRS oder eine ähnliche Organisation entrichten. Nachricht bitte an info@ar-sailing.de WindgeneratorWirkungsgrad ganz ordentlich, derzeit immer noch teuer und ohne Wind nix los. Prinzipiell auf jeder Yacht in fast jeder Größe installierbar - aber mögen sie diese Stellage? Die Geräuschentwicklung ist in den letzten Jahren geringer geworden, aber wenn er arbeitet, dann hört man ihn. Auch bei Nacht. Ideal in allen windreichen Gegenden und am Ankerplatz; macht beim Nachbarn im Hafen eher unbeliebt! Detaillierte Informationen finden Sie im "Palstek" Nr. 3/02 WellengeneratorEine feine Sache auf Langfahrt. Da rumpelt es sowieso ständig und man kann ihn ja auch auskuppeln. Technische Probleme damit liegen nach meiner Einschätzung eher am Nutzer als am System. Man lese alle derartigen Berichte von Langfahrtseglern sehr aufmerksam! Am Liegeplatz ist nix mit Strom, daher nur geeignet für Nacht- und Langstreckensegler. Die LichtmaschineEigentlich Basis jeder Stromversorgung. Richtig ausgelegt, mit einem Hochleistungsregler und der nötigen Batteriekapazität versehen, müsste sie eigentlich in fast allen Fällen den nötigen Bedarf decken können. Längere Maschinenlaufzeiten müssen ggf. in Kauf genommen werden. Insgesamt ein wenig aufwändiges System, da grundsätzlich sowieso vorhanden. Siehe dazu auch Ladetechnik und zusammenhängende Themen. Ist entsprechend Platz vorhanden, dann kann auch eine 220V - Lichtmaschine angebaut werden. Ich glaube, mich an eine Aussage von Bobby Schenk erinnern zu können, er habe auf seinem Kat keinen Generator, der eine Diesel mache 12 V, der andere 220V. Für ihn eine gute Lösung. Nur die Grundaussage ist nicht so ganz richtig: Was ist ein Dieselmotor mit 220 V Lichtmaschine? Ändert aber nichts an meiner großen Achtung vor dem technischen Durchblick von Herrn Schenk! Lesen Sie mal in dessen frühen Büchern nach, was der so alles gemacht hat! Nachteil der 220V- Lichtmaschine: Der für diese Zwecke überdimensionierte Schiffsdiesel muss für die Stromerzeugung laufen! Der 220 V - GeneratorEin kleiner 2- oder Viertaktgenerator, vielleicht die kostengünstigste und effektivste Lösung in vielen Fällen. Kleine Generatoren sind recht billig und leise geworden. Der von Wilfried Erdmann auf seinem Non-Stop-Törn benutzte Honda E 650 müsste ausreichen, um auf seiner 220 V Seite ein Hochleistungsladegerät (siehe Ladetechnik) bedienen zu können. Wir werden recherchieren! Die 12 V - Seite reicht bestimmungsgemäß nur für eine Behelfsladung wie mit einem Baumarktladegerät für 30 € aus! Der große Nachteil: Sie müssen Benzin mitnehmen. Immer eine gefährliche Sache, vor allem, wenn es nicht sachgerecht gelagert wird. Benzin gehört als hochexplosiver Stoff nicht in den Motorraum, sondern es muss gelagert werden wie Gas: So, dass bei einem Leck die Flüssigkeit oder die entstehenden Gase nach außen ablaufen bzw. abfließen können. Also an Deck oder so, dass ein Ausbreiten der Gase im Innenraum der Yacht, nämlich überall dort, wo ein Funken, z.B. durch einen Schalter, entstehen kann, ausgeschlossen ist. Nicht ganz einfach, dieses Problem, das übrigens auch für die Aufbewahrung des Generators existiert. Oder wollen Sie jedes Mal den Tank abbauen? Lesen Sie dazu auch beim CKA in den "Nautischen Nachrichten" 2/2001 den Bericht "Zehn Tage in der Rettungsinsel nach Feuer an Bord und Totalverlust der Yacht". Allzu viel dürfen Sie von der Leistungsfähigkeit aber nicht erwarten: Mit 500 Watt können Sie gerade mal eine kleine 220 V Bohrmaschine betreiben! Dieselgeneratoren sind teuer und machen (s.o.) erst bei einer größeren Yacht bei entsprechendem Einsatz Sinn. Dann aber richtig, weil sie richtig Strom machen und aus dem normalen Tank versorgt werden können. Ihre Leistung reicht aus, um Werkzeuge wie am heimatlichen Herd betreiben zu können. Die 220 V Lichtmaschine ist ein ganz netter Kompromiss. Zusätzlich zur 12 V Anlage direkt vom Antriebsdiesel bedient. Braucht Platz für den Einbau und kostet eine ganze Menge. Wollen Sie 220 V haben, dann muss die für diesen Zweck überdimensionierte Schiffsmaschine laufen - letztlich Energieverschwendung, die nur auf großen Yachten unter bestimmten Einsatzbedingungen Sinn macht. |