Stavoren
Wer mit Segelyacht oder Plattbodenschiff unterwegs war,
kennt Stavoren sicher als Einfallstor zu den Friesischen Seen. Leider kann
man kaum noch etwas davon erkennen, dass Stavoren eine der ältesten
Städte am Ijsselmeer war - Sturmfluten haben ihr Werk getan. Von der
ehemaligen Bedeutung erzählt die Geschichte von der "Dame von Stavoren".
Steinreich wies sie die Fracht eines ihrer Kapitäne, nämlich bestes
Korn, zurück und ließ es in die Flut werfen. Überheblich
war sie geworden, die Dame. Nur noch Gold wollte sie haben. Auf ihre Hybris
und deren mögliche Folgen hingewiesen, warf sie einen Ring ins Meer:
"Genauso wenig wie das Meer mir diesen Ring zurück geben wird,
werde ich jemals arm sein". Na ja, wir wissen ja wie es weitergeht.
Ein Fisch frisst den Ring, der Fischer bringt das tolle Exemplar der reichen
Frau, der Hafen versandet und aus ist es mit der Fraulichkeit von Stavoren.
Dort, wo das Getreide über Bord geworfen wurde, wächst noch heute
Seegras in Mengen: Der "Vrouwezand".
Wir bummeln immer mal wieder gerne durch die Straßen
oder gehen hier essen. Hauptstrasse etwa Mitte links. Viel Spaß macht
auch Sightseeing an der Schleuse, besonders bei viel Wind. Immer beachtenswert
die Hafenmanöver der Charterschiffe im alten Hafen. Es gibt nahe dem
Alten Hafen auch noch (!) einen kleinen Supermarkt.
Stavoren ist für uns die "Schnelle Adresse", da undere Bavaria
"Vernieuwing" unweit im "Jachthaven Pyramide Watersport"
liegt. Weitere Informationen über
diesen Hafen am Ijsselmeer . . .