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Fünf Tage waren geplant für diesen Törn und das sollte ausreichen, um in dieses Segelrevier mit allen seinen Facetten reinzuschnuppern. Die Wochen vor diesem Törn waren eher stürmisch, dann besserte sich das Wetter aber und das Segeln machte ganz einfach Spaß. Ein Flautentag konnte die Stimmung nicht trüben, denn der Sprung ins Wasser erfrischte und erfreute jeden. Von Lemmer ging es über Den Oever nach Makkum und dann auf das Wattenmeer. Trockenfallen ist immer das große Highlight – das Wasser fällt und das Watt beginnt zu leben. Enkhuizen gab dann noch etwas Kultur dazu und der letzte Tag brachte eine echte Gewitterwarnung: sogar auf Kanal 01 bat man die „Deutschen Segelfreunde“ in deutscher Sprache schnellstmöglichst einen Hafen aufzusuchen. Die müssen das richtig ernst gemeint haben, denn deutsch habe ich in 8 Jahren dort noch nie gehört, nur schnelles niederländisch. Das Gewitter kam dann nicht, jedenfalls nicht in der Bucht von Lemmer, dafür fast ein paar Abschiedstränen...
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